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	<title>Kommentare zu: Ein Format kommt selten allein – Formatverknüpfungen in der digitalen Wissenschaftskommunikation</title>
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		<title>Von: Olli</title>
		<link>http://tp4blog.wissenschaftskommunikation.info/2009/05/formate/comment-page-1/#comment-76</link>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder einmal einfurchtbar interessanter Beitrag, den ich wohl beim ersten Mal glatt überlesen habe.
Man muss glaube ich zwischen zwei verschiedenen Aspekten trennen. Auf der einen Seite die technsichen Aspekte der unterschiedlichen Formate mit den möglichen Strategien zur Portalisierung und auf der anderesn Seite die kommunikative Perspektive.
Hier stellt sich  wohl die Frage, wir die Verbindungen zu anderen Formaten sprachlich-funktional realsiert sind. Lassen sich hier bestimmte Handlungen clustern?
Betrachtet man z.B. eine Auszeichnungsssprache wie XML als Brücke zwischen diesen beiden Sichtweisen so könnte man überlegen, wie man die Handlungscluster strukturiert und ggf in ein Schema bzw. eine DTD giesst, die man dann wieder bei der Portalisierung anwenden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal einfurchtbar interessanter Beitrag, den ich wohl beim ersten Mal glatt überlesen habe.<br />
Man muss glaube ich zwischen zwei verschiedenen Aspekten trennen. Auf der einen Seite die technsichen Aspekte der unterschiedlichen Formate mit den möglichen Strategien zur Portalisierung und auf der anderesn Seite die kommunikative Perspektive.<br />
Hier stellt sich  wohl die Frage, wir die Verbindungen zu anderen Formaten sprachlich-funktional realsiert sind. Lassen sich hier bestimmte Handlungen clustern?<br />
Betrachtet man z.B. eine Auszeichnungsssprache wie XML als Brücke zwischen diesen beiden Sichtweisen so könnte man überlegen, wie man die Handlungscluster strukturiert und ggf in ein Schema bzw. eine DTD giesst, die man dann wieder bei der Portalisierung anwenden kann.</p>
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		<title>Von: Anita Langenhorst</title>
		<link>http://tp4blog.wissenschaftskommunikation.info/2009/05/formate/comment-page-1/#comment-58</link>
		<dc:creator>Anita Langenhorst</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 09:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>In gewisser Weise stimme ich Dir zu, allerdings glaube ich, dass wir diesbezüglich stärker differenzieren müssen. Bei den Beispielen, die ich angeführt habe und auf die ich mich im Beitrag beziehe, geht es ja gerade nicht darum, sämtliche Beiträge einzelner &quot;interessanter&quot; Personen zu verfolgen, sondern um die &quot;Gemeinschafts-Aktivitäten&quot; einer bestimmten Gruppe. Ich glaube nicht, dass man diese Art von Diskussionen über übergeordnete Aggregationsdienste, die ja (wenn ich das richtig sehe) auf Personen und nicht auf Themen ausgerichtet sind, einfangen könnte. Wichtige Beiträge von Personen, die man bis dahin vielleicht gar nicht registriert hat, würden dabei verloren gehen. (In den Mailinglisten erlebt man immer wieder, dass sich &quot;Lurker&quot;, also die, die sich sonst nie aktiv beteiligen, plötzlich mit wichtigen Beiträgen zu Wort melden.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In gewisser Weise stimme ich Dir zu, allerdings glaube ich, dass wir diesbezüglich stärker differenzieren müssen. Bei den Beispielen, die ich angeführt habe und auf die ich mich im Beitrag beziehe, geht es ja gerade nicht darum, sämtliche Beiträge einzelner &#8220;interessanter&#8221; Personen zu verfolgen, sondern um die &#8220;Gemeinschafts-Aktivitäten&#8221; einer bestimmten Gruppe. Ich glaube nicht, dass man diese Art von Diskussionen über übergeordnete Aggregationsdienste, die ja (wenn ich das richtig sehe) auf Personen und nicht auf Themen ausgerichtet sind, einfangen könnte. Wichtige Beiträge von Personen, die man bis dahin vielleicht gar nicht registriert hat, würden dabei verloren gehen. (In den Mailinglisten erlebt man immer wieder, dass sich &#8220;Lurker&#8221;, also die, die sich sonst nie aktiv beteiligen, plötzlich mit wichtigen Beiträgen zu Wort melden.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://tp4blog.wissenschaftskommunikation.info/2009/05/formate/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:25:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vielleicht gibt es aber auch bald ein Superformat, das die Funktionen aller derzeitigen Formate in sich vereinigt?&quot;

Ich glaube nicht, dass sich ein BlogWikiMailinglistTwitter-Superformat in absehbarer Zeit durchsetzen wird. Es gibt ja bereits heute unzählige Communities, die mehrere dieser Kommunikationsformen ermöglichen. Das Problem dabei ist jedoch, dass es eben geschlossene Gemeinschaften sind an deren Funktionen nur teilhaben kann, wer sich vorher dort registriert und das man nur die Aktivitäten von Personen verfolgen kann, die beim selben Anbieter angemeldet sind.

Ich halte es eher für wahrscheinlich, dass sich übergeordnete Aggregationsdienste nach dem Muster von Friendfeed durchsetzten werden, die es ermöglichen format- und anbieterübergreifend alle Beiträge interessanter Personen zu aggregieren. Der Vorteil liegt darin, dass man sich nicht bei vielen verschiedenen Webseiten registrieren muss, sonden einfach den Outstream einer Person abboniert und damit alle relevanten Informationen verfolgen kann, gleichgülig ob es sich dabei um einen Blogbeitrag, einen Eintrag ins Wiki oder eine Präsentation handelt. 

Was diesen Diensten noch fehlt ist allerdings eine vernünftige Funktion zur eigenen organisierten Archivierung relevanter Beiträge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vielleicht gibt es aber auch bald ein Superformat, das die Funktionen aller derzeitigen Formate in sich vereinigt?&#8221;</p>
<p>Ich glaube nicht, dass sich ein BlogWikiMailinglistTwitter-Superformat in absehbarer Zeit durchsetzen wird. Es gibt ja bereits heute unzählige Communities, die mehrere dieser Kommunikationsformen ermöglichen. Das Problem dabei ist jedoch, dass es eben geschlossene Gemeinschaften sind an deren Funktionen nur teilhaben kann, wer sich vorher dort registriert und das man nur die Aktivitäten von Personen verfolgen kann, die beim selben Anbieter angemeldet sind.</p>
<p>Ich halte es eher für wahrscheinlich, dass sich übergeordnete Aggregationsdienste nach dem Muster von Friendfeed durchsetzten werden, die es ermöglichen format- und anbieterübergreifend alle Beiträge interessanter Personen zu aggregieren. Der Vorteil liegt darin, dass man sich nicht bei vielen verschiedenen Webseiten registrieren muss, sonden einfach den Outstream einer Person abboniert und damit alle relevanten Informationen verfolgen kann, gleichgülig ob es sich dabei um einen Blogbeitrag, einen Eintrag ins Wiki oder eine Präsentation handelt. </p>
<p>Was diesen Diensten noch fehlt ist allerdings eine vernünftige Funktion zur eigenen organisierten Archivierung relevanter Beiträge.</p>
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